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2. Kurpfälzische Diskurse der Wirtschaftsjunioren Heidelberg

Unternehmerbashing – warum unsere Gesellschaft eine neue Unternehmerkultur braucht

Am 14. März 2019 hatten wir im Rahmen unserer zweiten "Kurpfälzische Diskurse“  den Unternehmensberater und Kommunikationsexperte Dr. Andreas Bachmeier zu Gast. In den Räumen der Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Falk GmbH & Co KG in Heidelberg/Rohrbach konnten unsere Gäste einem spannenden Vortrag über das Unternehmerbild in der Öffentlichkeit folgen. 

„Trotz aller hippen Start-up-Kultur – Unternehmer in Deutschland haben es schwer. Ihre Wahrnehmung in Medien, Öffentlichkeit und Politik leidet zunehmend und ihre Reputation ist auf einem Allzeit-Tief“, so Dr. Andreas Bachmeier zu Beginn seines Vortrags. Folglich möchte er mit seinen teilweise zugespitzten Thesen die Debatte über das Unternehmerbild unserer Gesellschaft anstoßen und dabei neue Positionen und Sichtweisen einbringen.

Laut Bachmeier ist ein negatives Unternehmerbild im Laufe der vergangenen Jahre in der Breite der Gesellschaft angekommen. Das fängt bei Bürgerinitiativen an, ohne die Unternehmer keine Produktionshallen mehr bauen können, geht über Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften und endet bei den Parteien, wo die Fürsprecher des Unternehmertums immer rarer geworden sind.

Während seines lebendigen Vortrags erläutert Bachmeier die verschiedenen Formen des Unternehmerbashings. Von der Nulltoleranz-Einstellung vieler Bürger gegenüber notwendigen Veränderungen, über die negative Berichterstattung in den Medien, bis hin zu dem Missverständnis, der Staat sei der bessere Unternehmer, müssen sich Unternehmer heutzutage immer mehr Attacken entgegenstellen. Häufig wird in der Öffentlichkeit auch nicht zwischen Großkonzernen und familiengeführten Mittelstandsunternehmen unterschieden.

Bachmeier wendet sich dabei auch an die Unternehmer selbst. So fordert er zum Beispiel eine deutlichere Kommunikation als Gegengewicht zur veröffentlichten Meinung. Mittelständische Unternehmer müssen sich gegenüber Managern abgrenzen und sich in der Öffentlichkeit nicht nur für ihre Branche, sondern für das Unternehmertum an sich eintreten. Darüber hinaus rät Bachmeier den Unternehmern, den Startup-Hype zu nutzen und zu verdeutlichen dass die Vorgänger vieler Unternehmer mal genauso Start-up-Gründer waren, wie es die heutigen sind.

Zum Schluss seines Vortrags wünscht sich Bachmeier, dass Unternehmen und Gesellschaft wieder verstärkt miteinander als gegeneinander die Probleme der Zukunft angehen und dass Unternehmer wieder als positive Vertreter der Wirtschaft und des Unternehmertums von der Gesellschaft anerkannt werden.


Julian Harpf / 19.03.2019
Wirtschaftsjunioren Heidelberg mit neuem Vorstand

Auf unserer Mitgliederversammlung am 6. Februar 2019 wählten wir Lars Maertins, Netzwerk Chancen gestalten gUG, neu in den Vorstand. Er wird unseren Kreissprecher 2019, Felix Pöltl, Heidelberger Volksbank eG, bei seiner Vorstandsarbeit unterstützen.

Aus einem ereignisreichen Jahr, in dem wir die interne Umstrukturierung deutlich vorangebracht haben, verabschiedet sich Dr. Michael Burkert, Kanzlei Burkert. Das beratende Amt als Past President übernimmt Sascha Laufer, Volksbank Kurpfalz eG.

Unser Kreissprecher 2019, Felix Pöltl, wird die Themen Unternehmertum, Digitalisierung und Modernisierung in seinem Vorstandsjahr in den Vordergrund stellen. Ein besonderes Highlight ist unsere neue Veranstaltungsreihe „Kurpfälzische Diskurse“.  Am 14. März 2019 hält der Kommunikationsexperte und Buchautor Andreas Bachmeier einen Gastvortrag zum Thema „Unternehmerbashing – warum unsere Gesellschaft eine neue Unternehmerkultur braucht“.

Lars Maertins wird turnusgemäß im Jahr 2020 sein Vorstandsjahr bestreiten und möchte sich verstärkt für die Förderung des Unternehmertums im Allgemeinen sowie des Sozialunternehmertums im Speziellen widmen. Das Jahresmotto „Potential erkennen, Potential entfalten“ unterstreicht seinen Anspruch, dies zusammen mit den Wirtschaftsjunioren durch Bildung und Jugendförderung erreichen zu wollen.

Für ihr besonderes Engagement im Jahr 2019 erhielten die Wirtschaftsjunioren Lars Maertins und Kai Wiedwald die Jamstar-Auszeichnung des Landesverbandes Wirtschaftsjunioren-Baden-Württemberg verliehen.


Julian Harpf / 06.02.2019
1. Kurpfälzische Diskurse der Wirtschaftsjunioren Heidelberg

Auftakt zu neuer Veranstaltungsreihe „Kurpfälzische Diskurse“: Startup „demystifiziert“ Künstliche Intelligenz

Am 24. Oktober 2018 durften wir Alex Walz und Mathias Landhäußer, Mitgründer des Karlsruher Startups „thingsthinking“, zu unseren ersten Kurpfälzischen Diskursen im Heidelberger Betriebswerk begrüßen. Die neue Eventlocation bot den perfekten Rahmen für die aufschlussreiche Abendveranstaltung, der an die 40 Teilnehmer gespannt folgten.

Selbstfahrende Autos, Smart Home, maschinelles Lernen: Künstliche Intelligenz, kurz KI (engl.: Artificial Intelligence (AI)), ist die Zukunftstechnologie – und ihr Markt wächst stetig. Von der Wissenschaft über Startups bis hin zu etablierten Unternehmen – branchenübergreifend wird an der Zukunft geforscht, werden neue Technologien entwickelt, um die digitale Transformation voranzutreiben. 

Doch was ist Künstliche Intelligenz genau und wie wird sie sinnvoll eingesetzt? Denn so groß wie die Chancen sind, so groß sind auch die Bedenken, die damit verbunden sind. Killt KI unsere Jobs? Werden Roboter uns ersetzen? Über diese und viele weitere spannende Fragen konnten die Zuhörer mit den beiden Gründern intensiv diskutieren, bevor diese ihr neu gegründetes Unternehmen präsentierten.

Die Software der Karlsruher verfügt über ein  hochentwickeltes Sprachverständnis und ist so in der Lage, Dokumente auf Bedeutungsebene zu vergleichen, anstelle bei einem Wortvergleich stehen zu bleiben. Der Mehrwert ist dort am größten, wo Mitarbeiter Informationen manuell aus unstrukturierten Daten heraus ziehen müssen - das kann die Software deutlich schneller und zuverlässiger. Sie leistet damit wertvolle Zuarbeit und präsentiert als Ergebnis eine Entscheidungsgrundlage für die Mitarbeiter, die ihre Aufgaben gemeinsam mit der KI bewältigen. Im Ergebnis können sie sich auf höherwertige und strategische Aufgaben konzentrieren. Während es im Logistikumfeld heutzutage selbstverständlich ist, anstrengende Arbeit mit einem Gabelstapler umzusetzen, bietet thingsTHINKING mit ihrer KI - auf die digitale Welt umgemünzt - einen “Gabelstabler für´s Hirn”.

Wir bedanken uns bei Alex und Mathias für den spannenden Vortrag und wünschen thingsthinking für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute!


Julian Harpf / 24.10.2018
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